www.berliner-mosaike-stadtspaziergaenge.de


 

 

...im Königlichen Berlin im Bezirk Mitte  

 

Einige der Sehenswürdigkeiten unterwegs:
Gendarmenmarkt - Forum Fridericianum - Museumsinsel - Berliner Dom - Marx-Engels-Forum - Lustgarten

Die Doppelstadt Berlin-Cölln besitzt seit dem Mittelalter Stadtrecht. Zum königlichen Berlin wurde die Residenz aber erst ab 1701, als sich der erste König in Preußen, Friedrich I., in Königsberg krönte. Wo heute eine grüne Wiese mitten im Herzen der Stadt besteht und zukünftig das Humboldt-Forum gebaut wird, stand seit 1443 das Berliner Schloss.
Um dieses Schloss herum bauten die preußischen Könige vom ersten, Friedrich I. bis zum letzten, dem Kaiser Wilhelm II., bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts bedeutende Bauwerke, unter denen beispielsweise die Museumsinsel zum Weltkulturerbe gehört.
Nach den Bombardements des zweiten Weltkriegs wurden die Ruinen des Berliner Stadtschlosses gemäß Beschluss der DDR gesprengt. In den 1960er Jahren entschied sich die DDR, das historische Zentrum der Stadt entlang der Strasse Unter den Linden wiederaufzubauen. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde bzw. wird erneut Bedürftiges dort saniert. Heute zieht das historische Berlin Millionen Gäste von überall her zum Besuch an.

Start in die "Königswerke" der Hohenzollernschen Friedriche ist am Gendarmenmarkt in der "Friedrichstadt". Dieser Platz gilt als schönster in Berlin. Hier durften die ersten Zuwanderer, die zahlenmäßig starke hugenottische Glaubensgemeinschaft aus Frankreich, eingewandert auf Edikt des Großen Kurfürsten 1685, unter König Friedrich I. bis 1705 ihre Kirche bauen. Damit die Berliner reformierten "Einheimischen" nicht nachstehen, schloß sich bis 1708 die Errichtung einer weiteren Kirche auf dem Platz an. Beide Bauten markierten für die einheimische Bevölkerung nach Jahrzehnten des Darbens und für die Zugewanderten den Beginn einer neuen Epoche in Geist und Werk.

Die königliche Aufgabe "Religion" begegnet uns weiter am Bebelplatz, diesmal in katholischer Konfession und von Friedrich II. erbaut. Dort am Bebelplatz - dem Forum Fridericianum - wird königliches Wirken mit einem Kulturzweig erweitert, der für die gemeine Öffentlichkeit zugänglich ist: Mit der "Musik" in Form der Staatsoper - aktuell eine Baustelle. Auf dem Fusse folgt das "Militär" mit Beispielen Unter den Linden. Weiter geht es mit "Bildung", der heutigen Humboldt-Universität und der "Bildenden Kunst", der Museumsinsel, die für die bürgerliche Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Projekte aufeinanderfolgender preußischer Könige.

Eine nachfolgende Epoche stellt sich dazu in kontrapunktiver Beziehung auf:
Am Rande der heutigen grünen Wiese, dem ehemaligen Standort des Berliner Stadtschlosses und darauffolgend dem Palast der Republik der DDR, haben Marx und Engels die Wellen der deutschen Geschichte überlebt. Sie werden heute gern besucht.
                              

Jetzt blicken sie vom Rande des Marx-Engels-Forums auf die Rückseite der "Versuchsfassade", dem ausgearbeiteten Entwurf der Fassadenrekonstruktion des Berliner Stadtschlosses als der zukünftigen Aussenhaut des Humboldt-Forums. "Hohenzollerngelb" ist in den Farbfassungen auf beiden Seiten nicht in Sicht, kein Wunder angesichts der beziehungsreichen Geschichte beider Parteien am Standort.
Der Stadtspaziergang führt zum Ende in den gegenüberliegenden königlichen Nutz- und Küchengarten vor dem Alten Museum, dem "Lustgarten", ältester Gartenplatz der Stadt. Und auch der hat seine geschichtlichen Geheimnisse!

Sehen Sie selbst, kommen Sie mit durchs Königliche Berlin! Ich freue mich auf Sie! 

Buchungsnummer: M02                               Dauer 2 Stunden

Treffpunkt: Gendarmenmarkt, Geschichtliche Hinweistafel am Französischen Dom
Anfahrt: U-Bhf Französische Str. (U6)
Verlauf: Vom Gendarmenmarkt im Bogen bis zum Lustgarten
Ende: nahe Unter den Linden, Bus 100/200

 

Ihre Anfrage/Anmeldung über Kontakt

zurück zum Seitenanfang