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In Berlin übers Jahr...                  

Frühjahrspaziergang
Mitten in der Stadt die Blüte kann man im Botanischen Garten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf  geniessen. Die dortigen Eichhörnchen gelten als verwöhnt. Freunde von Park- und Garten-architektur können in Berlin schwelgen...

Aus der ersten Pflanzensammlung im Küchengarten des Berliner Stadtschlosses im 16. Jhd entwickelte sich mit der Zeit der "botanische Garten", der seit 1809 der Berliner Universität (Alma Mater Berolinensis, heute HU) zugeordnet ist. Auf den Umzug des Gartens an den heutigen Standort folgte 1910 seine offizielle Eröffnung für die Öffentlichkeit.

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Botanischer Garten Berlin

Sommerspaziergang über die Pfaueninsel,
seit 1990 Teil des Weltkulturerbes der UNESCO innerhalb der Stiftung preussischer Schlösser und Gärten, im Wannsee gelegen:

Der Name "Pfaueninsel" wird seit 1795 zur Zeit König Friedrich Wilhelm II. in Preußen verwendet, obwohl die "Fasanerie" auf der Insel erst in der Zeit des im preußischen Dienst tätigen Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné (1789 - 1866) unter König Friedrich Wilhelm III. entstand. Dessen Thronfolger, Friedrich Wilhelm IV., teilte das Interesse seines Vaters an der königlichen Menagerie nicht und wusste mit dem Geflügel und Tieren auf dem "preußischen Paradies" wenig anzufangen. U. a. dieser Tatsache verdankt Berlin den ältesten Zoo in Deutschland, 1844 eröffnet, mit dem königlichen Pfaueninsel-Getier, heute die "Berliner Zoo AG".

Fläche 88 ha, davon 67 ha Landfläche, seit 1924 als Naturschutzgebiet ausge-wiesen.
Wenngleich eine menschliche Nutzung der Insel nach archäologischen Funden bereits vor dem 17. Jhd angenommen werden kann, geht der Beginn ihrer Entwicklung auf die Mitte des 17. Jhd zurück, als der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620 - 1688) eine Kaninchenzucht einrichtete und ein Hegerhaus erbauen liess. Damals erbrachten 800 Kaninchen 200 Taler für die kurfürstliche Kasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Stiftung Preussische Schlösser und Gärten,

Pfaueninsel

Kleine Herbstsammlung in der Stadt und an der Stadtkante...

Der Herbst taucht die Stadt und ihre Kanten in die nationalen Farben: Wenn es nicht regnet und/oder der Himmel dicht bedeckt ist, lässt sich schwarz-rot-gold genießen.
Überall, schauen Sie selbst!

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Friedrichswerdersche Kirche

zur Zeit geschlossen (Okt. 2012)

Winterspaziergang
Am südwestlichen Stadtrand Berlins, ehemaliges Grenzgebiet der Stadtkante in der Zeit der deutschen Teilung (1949 - 1990), ist der Sommer heisser und der Winter kälter als in der Stadtmitte.

Heute ist hier ein vom Mauerweg durchzogenes Naherholungsgebiet mit weitem Blick über Felder, Vieh und kleinem Wäldchen, in dem noch uralte Linden einen ehemaligen Gehöftweg des geschleiften Osdorfs säumen. Über die Weiden fliegt der Milan, der unter Naturschutz stehende rote Adler Brandenburgs, und aus dem ehemaligen Militärgelände ist in privater Bewirtschaftung die wunderschöne "Lichterfelder Weidelandschaft" entstanden.

 

Hier sagen sich Hase und Igel gute Nacht. Deshalb sind Sonntags auch viele Spazier-gänger zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg unterwegs.
Solche mit zwei und vier Beinen. Natürlich werden die Berliner Spaziergänger von den "alteingesessenen" Brandenburgern genauso observiert wie umgekehrt. Hier, an der südwestlichen Stadtkante von Berlin nach Teltow stand die Mauer mit Todesstreifen. Es gab tödliche Fluchtversuche in diesem Gebiet wie auch von 1953 bis 1993 die amerikanische Geisterstadt "Parks Range Doughboy City", ein 110 ha großes militärisches Übungsgelände der US Army, der Berlin Brigade, die die Stadt 1994 verliess.

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Mauerweg an der
Lichterfelder Stadtkante

Berlin Brigade,
darin das

Parks Range Gelände

 

 

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